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Jahresbeginn unserer Jugendgruppe

Nachdem wir das letzte Jahr mit unserer jugendinternen Weihnachtsfeier abgeschlossen haben, begann für uns wie für alle anderen das Jahr 2018 ganz klassisch mit der jährlichen Sicherheitsunterweisung, in der wir über potenzielle Gefahren und leicht zu begehende Fehler aufgeklärt wurden und in der uns nochmals die Bedeutsamkeit des Eigenschutzes ins Gedächtnis gerufen wurde.

In der darauffolgenden Woche freuten wir uns, die Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen bei ihrer Ausbildung zum Thema „Absicherung von Schadensstellen“ besuchen zu dürfen. Nach etwa einer Stunde Theorie, in denen uns die wichtigsten Grundlagen der Absicherung vermittelt wurden, ging es nach draußen auf das Übungsgelände. Dort bildeten wir drei Gruppen, die nacheinander ihr zuvor erarbeitetes Wissen in einem gestellten Szenario praktisch anwenden sollten. Wie zuvor gelernt, sicherten wir nun die Schadensstelle mit Hilfe des Verkehrssicherungssatzes ab. Dabei standen uns die Fachhelfer beratend zur Seite. Nach getaner Arbeit bekamen wir ein kurzes Fazit darüber, was gut lief und was besser hätte laufen können. Zusammenfassend kann man sagen, dass der Ausbildungsabend sehr lehrreich und interessant war.

Foto: THW/ Patrick Clauss

Am Samstag, dem 13. Januar, nahm etwa die Hälfte der Jugendgruppe an einem Erste-Hilfe-Kurs im Ortsverband teil. Früh übt sich, wer ein Meister werden will: Überraschend war die rege Beteiligung und die vorhandenen Kenntnisse im Bereich der Ersten Hilfe, gerade bei den Jüngeren unter uns. Doch auch die Bewanderteren konnten eine Menge dazulernen. Beim nächsten Dienst lernte die Hälfte von uns etwas über Gefahren an der Einsatzstelle, während die andere Hälfte einen Mannschaftstransportwagen des Ortsverbandes hinsichtlich Ölstand, Luftdruck und Funktionalität der Fahrzeugbeleuchtung überprüfte.

Foto: THW/ Dominik Maaßen

Am Tag danach fand unser Elternabend statt. Der Elternabend ist eine der wenigen Möglichkeiten, bei denen die Ortsjugendleitung, die Jugendbetreuer und die Jugendsprecher mit den Eltern persönlich ins Gespräch kommen. Und gerade deshalb ist der Elternabend so wichtig: Er bietet Eltern die Möglichkeit, das THW und die Jugendgruppe auch mal außerhalb der Erzählungen ihrer Kinder näher kennenzulernen.

Beim diesjährigen Elterabend schauten wir uns gemeinsam den Jahresrückblick der Jugendgruppe an, klärten offene Fragen und besprachen Kommendes und Vergangenes.

Beim vorletzten Jugenddienst des Monats am 24. Januar war die Hälfte der Gruppe wieder bei der Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen zu Besuch und lernte die Ausstattung der Fachgruppe kennen, während die andere Hälfte der Gruppe die gängingsten Stiche und Bunde wiederholte.

Foto: THW/ Sascha Barnewske
Abschließend möchten wir uns bei allen Gruppen bedanken, die uns in letzter Zeit mit Material und Ausbildung unterstützen. Ein besonderer Dank gilt dabei insbesonders der Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen, die uns in den letzten Wochen immer wieder sehr interessante und lehrreiche Ausbildungsabende bot.

Dominik Maaßen
Jugendsprecher

Ihr möchten euch auch beim THW in Berlin Steglitz-Zehlendorf engagieren? Für weitere Informationen schreiben Sie einfach eine E-Mail an mitmachen[at]thw-steglitz.de, wir freuen uns!
THW-Jugend Berlin Steglitz-Zehlendorf

Kommunikation und Orientierung – Die Basis für jeden erfolgreichen Einsatz

Ohne Informationen können die Einsatzkräfte des THW ihren Auftrag nicht erfüllen. Und das wichtigste technische Kommunikationsmittel im Einsatz ist und bleibt der Sprechfunk. Deshalb wurden am vergangenen Wochenende weitere 12 Helferinnen und Helfer unseres Ortsverbandes zu Sprechfunkerinnen und Sprechfunkern ausgebildet.

IMG_9470Der Lehrgang hatte es in sich – an drei Tagen wurden physikalische Grundlagen, richtige Sprache, der Umgang mit analogen und digitalen Funkgeräten, Navigieren mit Karten und vieles mehr geübt. Im Einsatzfall kann es entscheidend sein, dass die jeweiligen Gruppen schnell und zuverlässig erreichbar sind und sich im Gelände zurechtfinden.

Funkausbildung im Ortsverband Steglitz-Zehlendorf vom 11. bis zum 13. März 2016.

Deshalb gehört neben der theoretischen Unterweisung auch eine große Sprechfunkbetriebs-übung zum Programm jedes Lehrgangs. Im Brandenburger Umland mussten sich die Helferinnen und Helfer, ohne moderne Navigationsmittel wie Smartphone, nur mithilfe von Koordinaten und Karten  zurechtfinden und dabei ständig Kontakt zur Übungsleitung in Berlin halten. Am Ende erwarben alle Teilnehmenden die Qualifikation, in Zukunft am Sprechfunkverkehr der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) teilzunehmen.

Sie finden die Aus- und Weiterbildungen spannend und haben Lust, ehrenamtlich im THW mitzuhelfen? Schreiben Sie uns einfach eine E-Mail an mitmachen@thw-steglitz.de, wir informieren gerne!

Elf neue Helferinnen und Helfer in Lankwitz geprüft

20151010_095845_thw_ov-stzDas THW in unserer Region ist auf einen Schlag um elf Einsatzkräfte reicher. Am Samstag, den 10. Oktober, fand auf dem gemeinsamen Gelände der Ortsverbände Berlin Tempelhof-Schöneberg und Steglitz-Zehlendorf die Grundausbildungsprüfung für neue Helferinnen und Helfer statt.

20151010_144707_thw_ov-stzNach ihrer rund sechsmonatigen Ausbildung an den wichtigsten Geräten und der Vermittlung von Grundlagenwissen mussten die Frauen und Männer ihr Können in einer letzten Prüfung beweisen. Mit Bravour meisterten sie die Aufgaben rund um Motortrennschleifer, Beleuchtungsausstattung und Eisensäge. Das Prüfungsteam, das aus unserem Ortsverband unterstützt wurde, zeigte sich erfreut, wie gut die Ausbildung in den Köpfen geblieben ist. Damit können sich die Ortsverbände Berlin Tempelhof-Schöneberg, Berlin Pankow und Cottbus über insgesamt elf neue Einsatzkräfte freuen, die jetzt das THW in Fachverwendungen  mit ihren individuellen Fähigkeiten verstärken werden.

Haben Sie auch Interesse am Ehrenamt THW und möchten Informationen zu Ausbildung und Einsatz? Schreiben Sie uns gerne an mitmachen@thw-steglitz.de.

Erdbeben in Nepal – THW Steglitz-Zehlendorf entsendet Helfer

Bild1_Nepal_Jürgen_ErtelNach dem schweren Erdbeben in Nepal helfen Einsatzkräfte aus der ganzen Welt in Nepal. Die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) ist mit einem Team von 17 Helferinnen und Helfern und mit zwei Trinkwasseraufbereitungsanlagen vor Ort. Zehn THW-Kräfte, darunter Jürgen Ertel aus dem Ortsverband Berlin Steglitz-Zehlendorf, gehören zur Schnell-Einsatz-Einheit Wasser Ausland (SEEWA).

30.000 Menschen kann das Technische Hilfswerk (THW) pro Tag seit gestern im nepalesischen Kathmandu mit sauberem Trinkwasser versorgen. Nachdem am Tag zuvor mit der ersten Trinkwasseranlage (TWA) aufbereitete Wasser an die Bevölkerung abgegeben wurde – insgesamt waren es bis Tagesende 24.000 Liter –, produziert nun auch die zweite TWA des THW 5.000 Liter frisches Wasser in der Stunde.

Kurz nachdem die Wasserabgabe durch die erste TWA begonnen hatte, errichteten die THW-Kräfte die zweite Anlage und brachten sie zum Laufen. Nach einem Probebetrieb und der entsprechenden Analyse des Wassers, konnten die Helferinnen und Helfer mit der Trinkwasseraufbereitung anfangen. Bis zum gestrigen Abend produzierten die beiden Anlagen insgesamt 40.000 Liter des lebensnotwendigen Nass vor. Dieses wurde in großen Wasserblasen zwischengelagert, bis es seit heute Morgen 7 Uhr Ortszeit direkt und mit Tankwagen an die Bevölkerung von Kathmandu verteilt wird. Parallel wird weiteres Wasser gereinigt. Da das THW Trinkwasser nach WHO-Standards herstellt, wird seine Qualität kontinuierlich in einem mobilen Labor des THW überprüft. Dieses befindet sich aktuell auf dem Gelände der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), wo die THW-Kräfte in ihren eigens mitgebrachten Camps auch untergebracht werden.

Jürgen Ertel vom THW-Ortsverband Berlin Steglitz-Zehlendorf ging am 26. April gemeinsam mit dem SEEWA-Team in den Nepal-Einsatz. Beim Aufbau der Trinkwasseranlage packte er mit an: „Heute haben wir die erste Anlage in Betrieb genommen. Es ist ein klasse Gefühl, wenn es endlich losgehen kann! Den Aufbau haben wir in drei Stunden erledigt und mein Rücken hat sich nach dem Abladen des Aggregats auch wieder erholt. Die letzten Tage waren ziemlich hart und von Schlafmangel geprägt. Deshalb ist es umso schöner, dass die Anlage jetzt läuft und wir Trinkwasser an die Bevölkerung abgeben können.“ Jürgen Ertel hatte auch schon nach dem Erdbeben auf Haiti und in einem Flüchtlingscamp im Irak humanitäre Hilfe geleistet. Im Hauptberuf ist Ertel Elektroingenieur und ist ehrenamtlich im Einsatz. Dafür wurde er von seinem Arbeitgeber freigestellt.

Das THW lebt vom ehrenamtlichen Engagement. Wer an einer Mitwirkung im Ortsverband Berlin Steglitz-Zehlendorf interessiert ist, erhält Informationen unter: mitmachen@thw-steglitz.de oder Tel. (030) 775 50 51

Rückblick mit vielen Ehrungen auf das Jahr nach dem Hochwasser

IMG_1746Ganz vorbei ist das Jahr zwar noch nicht. Aber mit der kalten Jahreszeit kommt auch für uns die Zeit der Nachbereitung. Deshalb feierten wir am Samstag mit über 100 Gästen aus unserem Ortsverband, der Politik, Wirtschaft und anderen Organisationen des Bevölkerungsschutzes unseren Jahresabschluss. Besonders gefreut haben wir uns, dass mit der Bundestagsabgeordneten Dr. Ute Finckh-Krämer, dem Mitglied des Abgeordnetenhauses Dr. Michael Arndt und Bezirksbürgermeister Norbert Kopp Unterstützer aus allen politischen Ebenen gekommen waren.

IMG_1705Auch aufseiten des THW war die Beteiligung hoch. Neben den Helferinnen und Helfern und ihren Freunden und Familien kamen der Landesbeauftragte Manfred Metzger, der Landessprecher Mathias Neumann sowie der Geschäftsführer der Geschäftsstelle Potsdam Jürgen Coym. Denn im Mittelpunkt der Veranstaltung standen zahlreiche Ehrungen, die Landesbeauftragter und Landessprecher gemeinsam vornahmen.

IMG_1582Sehr deutlich wurde das große Engagement und die Einsatzbereitschaft unserer Helferinnen und Helfer bei der Verleihung der Bundesflutmedaille 2013. Mit ihr wird der Einsatz um die Bewältigung des Hochwassers jedes eingesetzten Ehrenamtlichen des THW gewürdigt. Und da wir besonders stark engagiert waren, wurden auch insgesamt 46 Helfer geehrt. Persönlich konnte rund die Hälfte Urkunde und Medaille in Empfang nehmen.

IMG_1761Für ihre 40jährige THW-Mitgliedschaft konnten gleich zwei Helfer geehrt werden: Thorsten Hiller und Herbert Kuckling. Zugführer Kai Mankiewicz wurde für 30 Jahre ausgezeichnet. Helferzeichen in Gold erhielten Maximilian Becker, Robert Koch und Oliver Scheele.

Für seine besonderen Verdienste um die technische Hilfe im Ausland erhielt Jürgen Ertel das Helferzeichen in Gold mit Kranz. Er hatte in diesem Jahr gleich mehrere Wochen im ehrenamtlichen Dienst für die humanitäre Hilfe verbracht, etwa im Mittleren Osten. Die selbe Ehrung erhielt Per Ernst für seine Arbeit mit der THW-Jugend.

IMG_1545Ein ganz besonderes Highlight war übrigens die musikalische Untermalung des Abends: Einer unserer Helfer, der unter dem Künstlernamen Paco Liana als professioneller Tango-Gitarrist arbeitet, gab sein Können zum Besten. Dieser Ausdruck der Vielfalt des persönlichen Hintergrundes unserer Einsatzkräfte beeindruckte auch unsere Gäste sichtlich.

 

Auch Lust auf ein Ehrenamt im THW bekommen? Schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an mitmachen@thw-steglitz.de oder rufen Sie uns an.