Jahresunterweisung Motorsägenführer – Windbruch

Stürme wie Friederike und Xavier haben in den vergangenen Monaten zu vielen Einsätzen bei unseren Motorsägenführern geführt.

Um auch in Zukunft für die anspruchsvolle Arbeit mir der Motorsäge gut vorbereitet zu sein, fand am 10. Februar 2018 eine praktische Wiederholungsausbildung unter Beteiligung von drei weiteren Ortsverbänden statt,

Fünfzehn Motorsägen-Experten hatten die Gelegenheit sich in umfangreichen praktischen Arbeiten unter fachlicher Anleitung von drei Ausbildern zu trainieren.

Die Sanitätsdienstliche Absicherung  wurde von der Johanniter-Unfallhilfe gestellt.

Unsere Ausbildungen vermitteln mehr als nur Fachkenntnisse für die ehrenamtliche Arbeit im THW. Vieles ist auch im Alltag nützlich. Haben Sie Lust, sich bei uns zu engagieren? Schreiben Sie uns für unverbindliche Informationen einfach eine E-Mail.

Jahresbeginn unserer Jugendgruppe

Nachdem wir das letzte Jahr mit unserer jugendinternen Weihnachtsfeier abgeschlossen haben, begann für uns wie für alle anderen das Jahr 2018 ganz klassisch mit der jährlichen Sicherheitsunterweisung, in der wir über potenzielle Gefahren und leicht zu begehende Fehler aufgeklärt wurden und in der uns nochmals die Bedeutsamkeit des Eigenschutzes ins Gedächtnis gerufen wurde.

In der darauffolgenden Woche freuten wir uns, die Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen bei ihrer Ausbildung zum Thema „Absicherung von Schadensstellen“ besuchen zu dürfen. Nach etwa einer Stunde Theorie, in denen uns die wichtigsten Grundlagen der Absicherung vermittelt wurden, ging es nach draußen auf das Übungsgelände. Dort bildeten wir drei Gruppen, die nacheinander ihr zuvor erarbeitetes Wissen in einem gestellten Szenario praktisch anwenden sollten. Wie zuvor gelernt, sicherten wir nun die Schadensstelle mit Hilfe des Verkehrssicherungssatzes ab. Dabei standen uns die Fachhelfer beratend zur Seite. Nach getaner Arbeit bekamen wir ein kurzes Fazit darüber, was gut lief und was besser hätte laufen können. Zusammenfassend kann man sagen, dass der Ausbildungsabend sehr lehrreich und interessant war.

Foto: THW/ Patrick Clauss

Am Samstag, dem 13. Januar, nahm etwa die Hälfte der Jugendgruppe an einem Erste-Hilfe-Kurs im Ortsverband teil. Früh übt sich, wer ein Meister werden will: Überraschend war die rege Beteiligung und die vorhandenen Kenntnisse im Bereich der Ersten Hilfe, gerade bei den Jüngeren unter uns. Doch auch die Bewanderteren konnten eine Menge dazulernen. Beim nächsten Dienst lernte die Hälfte von uns etwas über Gefahren an der Einsatzstelle, während die andere Hälfte einen Mannschaftstransportwagen des Ortsverbandes hinsichtlich Ölstand, Luftdruck und Funktionalität der Fahrzeugbeleuchtung überprüfte.

Foto: THW/ Dominik Maaßen

Am Tag danach fand unser Elternabend statt. Der Elternabend ist eine der wenigen Möglichkeiten, bei denen die Ortsjugendleitung, die Jugendbetreuer und die Jugendsprecher mit den Eltern persönlich ins Gespräch kommen. Und gerade deshalb ist der Elternabend so wichtig: Er bietet Eltern die Möglichkeit, das THW und die Jugendgruppe auch mal außerhalb der Erzählungen ihrer Kinder näher kennenzulernen.

Beim diesjährigen Elterabend schauten wir uns gemeinsam den Jahresrückblick der Jugendgruppe an, klärten offene Fragen und besprachen Kommendes und Vergangenes.

Beim vorletzten Jugenddienst des Monats am 24. Januar war die Hälfte der Gruppe wieder bei der Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen zu Besuch und lernte die Ausstattung der Fachgruppe kennen, während die andere Hälfte der Gruppe die gängingsten Stiche und Bunde wiederholte.

Foto: THW/ Sascha Barnewske
Abschließend möchten wir uns bei allen Gruppen bedanken, die uns in letzter Zeit mit Material und Ausbildung unterstützen. Ein besonderer Dank gilt dabei insbesonders der Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen, die uns in den letzten Wochen immer wieder sehr interessante und lehrreiche Ausbildungsabende bot.

Dominik Maaßen
Jugendsprecher

Ihr möchten euch auch beim THW in Berlin Steglitz-Zehlendorf engagieren? Für weitere Informationen schreiben Sie einfach eine E-Mail an mitmachen[at]thw-steglitz.de, wir freuen uns!
THW-Jugend Berlin Steglitz-Zehlendorf

Weihnachtsgruß der Ortsbeauftragten

Weihnachten – Zeit wieder einmal zurück zu blicken auf ein vergangenes Jahr. – Und eine paar Tage ohne reguläre Dienste durchzuatmen oder noch die letzten Arbeiten abzuschließen – bevor es in ein neues Jahr geht.

In Zahlen: 27.400 Dienststunden – davon 1.700 Einsatzstunden, geleistet von aktuell 131 Helferinnen und Helfern, davon 18 Junghelferinnen und Helfern.

Die meisten Einsätze haben uns Stürme und Starkregenereignisse von Juni bis Oktober eingebracht, sie haben uns darin bestätigt, dass eine gute Ausbildung für die erfolgreiche Bewältigung dieser Aufgaben erforderlich war und ist. Der Unterschied zu den über mehrere Wochen andauernde Hochwasserlagen der vergangenen Jahre bestand darin, dass unsere Einsatzkräfte Aufträge für einzelne Tage bekamen, die sich aber in Summe auch über Wochen erstreckten.

Für unseren Ortsverband resultierten durch die Großveranstaltungen des Lutherjubiläumsjahres Tätigkeiten im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit und die Verabschiedung des Landesbeauftragten Metzger führte zur Verlegung unseres Tages der offenen Tür auf den 8. Juli. Unsere Einsatzbereitschaft litt aber unter solchen Veranstaltungen nicht.

Nach Vorbild der regulären Feuerwehrbereitschaftsdienste, bei denen im Auftrag der Berliner Feuerwehr technische Hilfe geleistet wurde (auch in Ausbildungskooperation mit Helfern Spandau teilweise mit Gästen aus Halberstadt, Magdeburg und Burg) wurden die Unwetterlagen im Berliner Stadtgebiet bewältigt. Bei den Einsätzen im Raum Oranienburg und Velten kamen neben technischen Einsatzkomponenten wie Kettensägen und Pumpen auch unser Fachberater zur Beratung der anfordernden Stadtverwaltung und die Zugtrupps zur Führungsunterstützung der Gesamteinsatzleitung zum Zuge.

Auch unsere Jugendgruppe war wieder sehr aktiv. Ihre Möglichkeiten werden fast nur durch die vorhandenen Jugendbetreuer begrenzt – daher können sie nicht alle Interessenten aufnehmen. Viele Ausflüge, jugendpflegerische Maßnahmen, Öffentlichkeitsarbeit an Schulen; Höhepunkte wie Unterstützungsleistungen beim Marathonlauf wurden umgesetzt. Die Partner aus dem OV Bocholt waren erneut zu Besuch. Seit einiger Zeit sind in diesem Jahr wieder Mitglieder in die Grundausbildungsgruppe gewechselt.

Auch unsere Grundausbildungsgruppe ist regelmäßig gut besetzt und verstärkt nach durchweg erfolgreicher Prüfungsteilnahme die Einsatzbereitschaft der Helferschaft. Das bewährte Ausbildungskonzept wird auch im kommenden Jahr wieder mit anderen Ortsverbänden der Geschäftsstelle Potsdam umgesetzt.

Da die Helferinnen und Helfer aber durch das Einsatzaufkommen und die im Herbst wieder üblichen Unterstützungsmaßnahmen von Ruderveranstaltungen mit Schwimmplattformen reichlich ausgelastet waren, konnten nicht alle geplanten Übungen und Ausbildungsmaßnahmen durchgeführt werden, aber auch da bietet das neue Jahr wieder Möglichkeiten.

Bis dahin darf ich Euch allen für Euer Engagement und besonders Euren Familien danken – die für Euch für Eure ehrenamtliche Tätigkeit freistellen. Ich wünsche uns allen ruhige und erholsame Feiertage sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr 2018.


Hedi Karkut
Ortsbeauftragte

Weihnachtsfeier des Ortsverbandes

Dieses Jahr war geprägt von herausfordernden Einsätzen: Stürme und Starkregenfälle hielten das THW und andere Hilfsorganisationen in Atem. Auch für unseren Ortsverband bedeuteten sie mehrere langwierige Einsätze. Deshalb stand unsere diesjährige Weihnachtsfeier ganz im Zeichen des Dankes – für das Engagement im Einsatz, aber auch an die Angehörigen für ihre Unterstützung.

Foto: THW/Jan Holste

Als Vertreter der Landesbeauftragten ließ Dr. Gernot Wittling noch einmal die vielen Aktivitäten des letzten Jahres  Revue passieren. Ob Einsätze nach dem Sturmtief Xavier oder Engagement beim Evangelischen Kirchtentag, überall war unser Ortsverband dabei. Besonders hob Dr. Wittling die hohe Durchhaltefähigkeit und die Personalstärke unserer Einheiten hervor.

Foto: THW/Jan Holste

Anschließend wurden gleich sechs Helferinnen und Helfer für ihre besonderen Leistungen geehrt. Verena König, Paul Jerchel, Richard Nitz, Marco Kebschull und Mike Büschke erhielten das Helferzeichen in Gold. Für seinen langjährigen herausragenden Einsatz bekam Herbert Kuckling das Helferzeichen in Gold mit Kranz verliehen. In den jeweiligen Verleihungsreden hob die Ortsbeauftragte Hedwig Karkut die verschiedenen Persönlichkeiten  und wichtigen Beiträge der ausgezeichneten Einsatzkräfte hervor.

Foto: THW/Oliver Scheele

Bis in die Nacht feierten die Helferinnen und Helfer gemeinsam mit Familie und Freunden sowie Gästen aus Politik und befreundeten Organisationen dann das vergangene Jahr. Noch eine Feuerwehrbereitschaft und mehrere Dienstabende stehen an, bis es  gestärkt durch einige freie Tage in ein neues, sicher ereignisreiches Jahr geht.

Action, Technik, Ehrungen – Tag der offenen Tür 2017

Strahlende Gesichter

Strahlende Gesichter – das war das bestimmende Bild des diesjährigen Tages der offenen Tür auf unserem Gelände in Berlin-Lankwitz. Gründe dafür gab es viele. Kleine und große Gäste freuten sich über die Mitmachaktionen und die Technik zum Anfassen, Einsatzkräfte des THW über den zahlreichen und hohen Besuch und zwei langjährige Helfer über die zweithöchste Auszeichnung des THW.

Albrecht Broemme, Michael Bödde, Cerstin Richter-Kotowski, Michael Mathews, Dr. Ute Finckh-Krämer, Hedwig Karkut (v.l.n.r.)

Nachdem die Ortsbeauftragte Hedwig Karkut den Tag der offenen Tür eröffnet und unsere Schirmherrin, Bezirksbürgermeisterin Cerstin Richter-Kotowski, in ihrer Rede das Bedeutung des Ehrenamtes gewürdigt hatte, brachte THW-Präsident Albrecht Broemme während seiner Ansprache noch ein ganz besonderes Geschenk mit. Er bat Michael Bödde und Michael Mathews auf die Bühne. „Die beiden Michas“ sind seit Jahrzehnten absolute Leistungsträger. Gemeinsam prägten und prägen sie, heute stellvertretender Ortsbeauftragter und Gruppenführer der Bergungsgruppe 2, die Arbeit in unserem Ortsverband. Folgerichtig erhielten sie gemeinsam das THW-Ehrenzeichen in Silber, die zweithöchste Auszeichnung, die die Bundesanstalt zu vergeben hat.

Schwebten vom Übungsturm: Die Rettungshunde der Johanniter-Unfall-Hilfe.

Auch sonst boten Bühne und Umgebung viel zum Staunen. Die Johanniter-Unfall-Hilfe seilte gemeinsam mit unserer Höhenrettung Vierbeiner ihrer Hundestaffel vom Übungsturm ab, die Feuerwehr Blankenfelde demonstrierte die verheerenden Folgen einer Fettexplosion und die Bundeswehr stellte ihren gepanzerten Rettungswagen „Eagle“ vor. Unsere verschiedenen Bergungs- und Fachgruppen demonstrierten ihr Können, Kinder und Jugendliche hatten auf der GKW-Rutsche, an der Spielstraße der THW-Jugend und beim Kistenklettern sichtlich Spaß.

Dr. Ina Czyborra, MdA, und Dr. Ute Finckh-Krämer, MdB, im Gespräch mit THW-Präsident Albrecht Broemme.

Besonders freute uns, dass wir eine hohe Zahl von Ehrengästen begrüßen konnten. Neben der Bezirksbürgermeisterin kam das Mitglied des Bundestages Dr. Ute Finckh-Krämer, die Mitglieder des Abgeordnetenhauses Dr. Ina Czyborra und Sebastian Czaja sowie viele weitere Gäste aus Politik, Partnerorganisationen und Nachbarschaft. Beim Rundgang über das Gelände erfuhren sie nicht nur viel über die Arbeit des THW, sondern lernten auch Kooperationspartner und unseren Hofimker kennen.

Wir bedanken uns bei den zahlreichen Gästen, allen helfenden Händen, unseren Partnerinnen und Partnern und insbesondere bei den Kameradinnen und Kameraden der THW-Ortsverbände Bad Belzig, Gransee und Berlin Tempelhof-Schöneberg für die Unterstützung. Es war ein toller Tag der offenen Tür, den wir gerne wiederholen werden.

Fotos: THW/Juliane Schwartz